6.12.09
Burgschüler und Lehrer entflammen ein Feuer der Gefühle am Abend der Romantik
Bettina Schumacher und Stefan Spielberger
Hans Eckhardt an der Querflöte
Cornelia Haselbauer im Duett mit Stefan Spielberger
Bettina Schumacher am Cello

Bettina Schumacher und Stefan Spielberger

Bettina Schumacher und Stefan Spielberger
Hans Eckhardt an der Querflöte
Cornelia Haselbauer im Duett mit Stefan Spielberger
Bettina Schumacher am Cello

Hans Eckhardt an der Querflöte

Bettina Schumacher und Stefan Spielberger
Hans Eckhardt an der Querflöte
Cornelia Haselbauer im Duett mit Stefan Spielberger
Bettina Schumacher am Cello

Cornelia Haselbauer im Duett mit Stefan Spielberger

Bettina Schumacher und Stefan Spielberger
Hans Eckhardt an der Querflöte
Cornelia Haselbauer im Duett mit Stefan Spielberger
Bettina Schumacher am Cello

Bettina Schumacher am Cello

„Die Burg muss romantisiert werden“.

Dieses umgeschriebene Zitat von Novalis gilt als Leitmotiv für Schüler und Lehrer des Burggymnasiums.

Romantische Melodien und Gedichte dieser Kunstepoche lebten vor ein paar Tagen im Burggymnasium wieder auf und eröffnen ein Schauspiel der schönsten Sinneswahrnehmungen. Sanfte Töne und Gedichte verwandeln die Besucher des Romantikabends, zu dem das Burggymnasium herzlich einlud, in eine geheimnisvolle Stimmung. Mitwirkende sind Schülerinnen und Schüler der Deutschleistungs- und Grundkurse der 12. Jahrgangsstufe von Bettina Schumacher, die Konzertchöre GV „Sängerkranz“ Nidda und GV „Eintracht“ Ober Bessingen, die Solisten Cornelia Haselbauer (Mezzosopran) und Natella Volkov (Klavier), sowie das Collegium Musicum des Burggymnasiums bestehend aus Bettina Schumacher, Hans Eckhardt und Stefan Spielberger. Musik und Lyrik vereinen sich zu einem geheimnisvollen Ganzen und verleihen dem Abend eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Die Idee des Romantikabends hatte Musik- und Geschichtslehrer Stefan Spielberger, welcher den Abend leitet. Auf der Bühne ziert die Blaue Blume von Novalis einen weißen Tisch. Zwischen Gedichten und Gesang tauchen die Besucher ein in die Welt der Romantik voller Sehnsucht, Liebe, Schmerz und dem Streben nach dem Unendlichen.

Die flackernden Kerzen am Eingang heißen die Gäste willkommen. Die Mitwirkenden sind elegant in Schwarz gekleidet. Doch ein Beteiligter springt den Gästen ins Auge. Nicht nur sein musikalisches Talent, sondern auch sein grünes Sweatshirt setzt einen besonderen Akzent. Begleitet von Natella Volkov am Klavier spielt Musiklehrer Hans Eckert (in Grün) Flöte und sorgt für Gänsehaut. Die Gäste amüsieren sich auch während des Duetts „Vor der Tür“ von Johannes Brahms, vorgetragen mit Elan von Stefan Spielberger und Cornelia Haselbauer, die ganz in Schwarz gekleidet auftritt.

Weitere Musikstücke begleitet Musik- und Deutschlehrerin Bettina Schumacher auf ihrem Cello. Sehr lebhaft, mal sehr leise, dann wieder aufbrausend klingen die Chöre, die Stefan Spielberger mit ruhiger Hand dirigiert.

Auf die Frage „Wer interessiert sich heutzutage noch für Romantik?“ gibt es nur eine Antwort: Alle Generationen, denn sowohl Schüler als auch ältere Erwachsene lassen sich von dem romantischen Gefühl inspirieren. Die Schülerinnen und Schüler von Bettina Schumacher zelebrieren den Abend mit Gedichten, die sie selbst verfasst haben oder von Dichtern der Romantik stammen. Das haben sie lange vorbereitet. Ihren zurückliegenden Unterricht haben sie in eine Schreibwerkstatt verwandelt, in dem eigene romantische Gedichte entstanden oder sie übten sich darin, die Lyrik aus jener Zeit mit ihren Stimmen einzufangen. Nun, auf der Bühne des großen Abends, treten sie nach und nach auf und umrahmen die Musik mit ihren lyrischen Vorträgen, die sie fast immer auswendig vortragen. Ein besonderes Dankeschön gilt also den Schülerinnen und Schülern: Khatera Chaprehari - Annika Gallisch - Dennis Ohm-Fickler - Laura Wern – Kevin Kloska - Nadine Stibor - Carolin Kroth - Anna Bausum - Nadine Hahn- Karoline Wiegand- Thomas Mattern- Andrej Tutajev.

Obwohl Schüler und Chöre sich an diesem Abend zum ersten Mal begegnen und leider nicht zusammen proben konnten, fühlen sie sich doch miteinander verwandt, getragen durch ein gar wundersam gesponnenes Band der Sympathie. Und vielleicht mag der Zauber der Romantik da am Spinnrad gestanden haben.

Und so romantisierten Schüler und Lehrer mit Herzenswärme die Burg. Schulleiter Dr. Lothar Korger kann stolz sein.

Für die Zukunft plant Musiklehrer Spielberger schon ein neues Programm. „Länder dieser Welt“ werden das Thema sein. Lassen wir die Erdkugel sich drehen. Und freuen wir uns auf neue Gedanken, die uns in fremde Welten tragen werden.

Von Khatera Chaprehari