Friedberg wird bunt. Schwer zu übersehen sind die im Kunstkurs entworfenen Plakate, die auf die Aufführungen des Musicals "Rent" am 8. und 9. Juli hinweisen.

Nach monatelangen Vorarbeiten und intensiven Proben fibert die Musical-AG des Burggymnasiums nun der Gelegenheit entgegen, das Einstudierte einem großen Publikum präsentieren zu können.

Nach 13 Jahren am New Yorker Broadway hat es das Musical "Rent" endlich in die Friedberger Stadthalle geschafft. Eine Starbesetzung wird garantiert.

Also nichts wie ran an die letzten noch verfügbaren Karten, die in der Buchhandlung Bindernagel und im Ticketshop Friedberg zu erwerben sind.

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Ein Schüler des Burggymnasiums poliert alte Computer auf

Normalerweise geben Schulen ihre Computer nach einigen Jahren zurück. Das ist beim Burggymnasium auch so. Die Computer werden ohne Abwrackprämie aus den Schulen gezogen, nicht weil sie nicht mehr funktionieren, sondern da die Lizenzen der aufgespielten Programme abgelaufen sind. Das Prozedere ist immer dasselbe.

Zunächst kauft der Wetteraukreis für alle Schulen Computer. Die Schüler arbeiten daran mit kostenpflichtigen Programmen. Nach einigen Jahren gehen dann die Computer mit der Software wieder zurück zum Anbieter und die Schulen bekommen neue Computer mit der neuesten Technik und den neuesten Programmen. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist das natürlich sehr sinnvoll.

Alles wäre so bestimmt die nächsten Jahrhunderte weitergelaufen, gäbe es da nicht Burgschüler Tobias. „Was für ein kompliziertes System. Alte Computer weg. Neue Computer her.“ Er dachte nach und fand eine Möglichkeit, die alten Computer in der Schule w...

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Am 24.06.2009 stellte der Grundkurs „Darstellendes Spiel“ der Jahrgangsstufe 12 von Frau Optenkamp in der neuen Aula des Burggymnasiums dem anwesenden Publikum das erarbeitete Projekt „Reisen“ vor.

Der Kurs, der aus 20 Schülerinnen und Schülern besteht, hatte im Laufe des Schuljahres eine Vielzahl von Texten zum Thema „Reisen“ interpretiert und inszeniert: literarische Texte (z.B. von Joseph von Eichendorff, von Peter Handke, von Karl Valentin und von Franz Kafka), Gebrauchstexte (z.B. Pressemitteilungen und Sprichwörter), aber auch selbstverfasste Texte.

Wesentliche Inszenierungsmerkmale waren dabei der Kontrast zwischen Originaltext und Adaptation und die Erarbeitung verschiedener Inszenierungen desselben Textes. So wurde „Der Taugenichts“ sowohl traditionell als auch modern inszeniert und in beiden Versionen vorgeführt. Die Pressemitteilungen von Studiosus wurden als Szene „Beim Psychiater“, als „Tagesschau“ und als „Europareise“ aufgeführt.

Außerdem sollten bei der Aufführu...

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Burgschüler feiern ihre Abiturfeier mit Glamour und Hollywood-Flair

Eine schwarze Limousine fährt langsam vor. Als sie bei einer Menschentraube stehen bleibt, steigt der Chauffeur aus. Er holt den roten Teppich aus dem Kofferraum und rollt ihn auf dem Asphalt aus. Die Blicke der Menschenmenge richten sich auf die Tür der Limousine. Dann öffnet der Chauffeur endlich die Tür. Schick gekleidete Anzugträger mit Sonnenbrillen steigen aus der Limousine. Die Menge applaudiert. Ein Blitzlichtgewitter flackert auf. Die Anzugträger laufen auf dem roten Teppich und gesellen sich zu den anderen Gästen, junge Männer in edlen Anzügen und Krawatten und junge Damen mit glamourösen Abendkleidern und dünnen Halsketten.

Doch keiner von Ihnen entpuppt sich als Emma Watson und keiner als Brad Pitt oder George Clooney. Trotz des roten Teppichs steht auch keine der üblichen Oscarverleihungen bevor. Nein, und das Filmfestival in Cannes wird auch nicht zelebriert. Auf dem roten Teppich vor der Stad...

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Donnerstag morgen, 9.02 Uhr. Seit 62 Minuten arbeiten Schülerinnen und Schüler des Friedberger Burggymnasiums bereits. Sie tüfteln an Kurvendiskussionen, interpretieren Texte von Kafka und wühlen sich durch weitere Stoffgebiete der Oberstufe.

Draußen vor der Burg trudeln derweil die ersten Schausteller ein und belagern das Gelände. Das Altstadtfest steht vor der Tür oder genauer gesagt hinter dem Burgtor. Die Männer in den großen Lastwagen freuen sich vermutlich schon auf ein sonniges Wochenende. Denn alle 29 Sekunden huscht ein kleines Lächeln über ihre braunen Gesichter.

Der Jahrgang 13 büffelt nicht mehr und denkt stattdessen an große Dinge, die sich schon ankündigen. Nachdem alle Prüfungen geschrieben, alle Bücher abgegeben und die mündlichen Prüfungen bestanden sind, muss man sich als Burgschüler nun glorreich von seiner Schule verabschieden. Dies denken sicherlich auch viele Autofahrer, die den mit weißem Stoff verhüllten Adolfsturm sehen. Die aufgesprühten Buchstaben A B...

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Nachruf auf ein Burgfest

Eine Realsatire zu einer geplanten Abiturfeier des Burggymnasiums

Familie P. aus Friedberg ist empört. Eher zufällig haben sie unweit ihrer Wohnung ein Plakat entdeckt. Darauf stand „LetzteNacht com“.  Familie P. wurde neugierig. Sie recherchierte und forschte nach und kam hinter das Geheimnis des Plakates. Auf dem Burggelände neben dem Burgtor und dem Burggarten planten Schüler des Burggymnasiums ihre Abiturfeier.  Familie P. war schon wieder empört. Da planen Schüler eine Feier, ein buntes Treiben, das vermutlich länger als 19.00 geht. Sie sahen sich um ihren wohl verdienten Schlaf gebracht und setzten sofort einen Brief auf an den Schulleiter des Burggymnasiums.

Sie schrieben, sie hätten nichts dagegen, wenn seine Schüler feiern. Aber er möge doch ein Einsehen haben, schließlich würden sie und all die anderen Anwohner jedes Jahr ab Mai mit diversen Veranstaltungen geplagt. Und sie könnten für diese Feiern keine Sympathie aufbringen....

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26.05.09
Börsenbesuch

Transparenz – Mit aller Macht?

Bären und Bullen bestaunten die Schüler des Burggymnasiums bei ihrer Exkursion der Frankfurter Börse. Doch bei allem Börsenfieber, ließen sie sich keinen Bären aufbinden. Der Schüler Jens Escher und seine Mitschüler fragten nach bei der zuständigen Beauftragte für Schulklassen. Mit ihrem ausgearbeiteten Vortrag fand sie ein aufmerksames Publikum. Doch das wollte am Ende mehr wissen. 

Jens Escher hat alles aufgeschrieben.

Alles begann mit einer einfachen Frage, dessen Beantwortung für einen Außenstehenden wohl nicht sehr von Bedeutung gewesen wäre.

Doch die Dame der Frankfurter Börse zeigte sich schon da überrascht und witterte ein bösartiges Kreuzverhör. Das ging schon bei der ersten Frage los.

Welche Gründe gab es denn, die Verwaltung der Deutschen Börse von dem Frankfurter Stadtteil Hausen in das fünf Kilometer entfernte Eschborn zu verlagern? Die Frage aus dem Publikum wurde in einer Art und Weise von der Dame überspielt, dass es fa...

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Theatergruppe präsentiert "Die Gerechten" von Albert Camus

Am 5. und 6. Mai 2009, jeweils um 20 Uhr, wird in der Aula des Burggymnasiums eine Inszenierung von Albert Camus' "Die Gerechten" zu erleben sein, die von der von Oberstudienrat Voss geleiteten Theatergruppe entwickelt und einstudiert wurde.

In dieser Bearbeitung, herausgelöst aus dem historischen Kontext der Vorlage (Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts), geht es, während drei entscheidender Wochen, um das Innenleben einer kleinen Terroristenzelle der sogenannten "Sozialrevolutionären Partei", die unter anderem mit einem Attentat auf "den Präsidenten" versucht, die "Befreiung des Volkes" eines ungenannten Landes zu erreichen. - Darf militanten Aktionen im revolutionären Kampf um eine gerechtere Welt jedes Mittel recht sein ?

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Schüler des Burggymnasiums sammeln Unterschriften gegen Armut und für Bildung

Eine riesige Menschentraube bildet sich vor dem Mousonturm in Frankfurt am Main. Alle warten gespannt auf Travis, eine schottische Popband. Punkt 19 Uhr öffnen sich die Türen der Halle. Vorbei an Türstehern werden die Fans mit dem Satz „Kennst du Oxfam?“ begrüßt. Unterstützer der Hilfsorganisation Oxfam wurden von Travis eingeladen ihre Kampagne vorzustellen und Unterschriften zu sammeln.

Oxfam möchte soziale Ungerechtigkeit und Armut dauerhaft überwinden. Hierbei werden sie unterstützt von tausenden Helfern in vielen Städten Deutschlands und in anderen Ländern. In Frankfurt sind mit von der Partie Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums in Friedberg. Zusammen mit ihren Lehrern Thomas Berlenbach und Dr. Hans Rubinich sammeln sie Unterschriften für die Kampagne „Mach mal Druck gegen Armut“.

„Die Leute sind sehr interessiert und unterschreiben gerne für Oxfarm“, beschreibt Schülerin Yuliya Dubianok...

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