Burggymnasium im neuen Projekt
![]() Die Lehrergruppe bei der Besichtigung eines Windparks | |
![]() Beim Planungstreffen für das neue Projekt |
Nach nunmehr zwei erfolgreichen Projekten im Rahmen der von der EU geförderten Comenius-Schulpartnerschaften hat das Burggymnasium Friedberg in diesem Schuljahr ein neues zweijähriges Projekt gestartet. Thema ist diesmal die Umwelt, mit dem Schwerpunkt auf den Energien der Zukunft. Unter dem Titel „Vom Erdöl zum Wasserstoff?“ werden nun neben den „alten“ Partnern in Bathgate (Schottland), Albacete (Spanien) und Gislaved (Schweden) zwei „neue“ Partnerschulen, nämlich in Koszalin (Polen) und St Maló (Frankreich), an Bord sein.
Kurz vor den Herbstferien reisten zum ersten Projekttreffen die Lehrer Norbert Klein (Koordinator) sowie Olaf Czieslik und Rainer Waas nach Bathgate, um dort mit den Vertretern der fünf Partnerschulen die Aktivitäten für das erste Projektjahr festzulegen. Diese reichen von der schon obligatorischen, allerdings diesmal streng „öko“ ausgelegten ‚Comenius Christmas Tree and Cards‘-Aktion über einen Foto-Report über Umweltsünden und –fortschritte vor Ort, die Messung des jeweiligen ökologischen Fußabdrucks, die Herstellung von recycelten Objekten, eine gemeinsam erstellte Ausstellung über erneuerbare Energien bis hin zur Produktion eines Videoclips und eines selbstgeschriebenen Liedes über Nachhaltigkeitsthemen. Maximal fünf Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums werden dann vor den Osterferien 2011 mit ihren Lehrern Gelegenheit haben, in einer internationalen Projektwoche in St Maló die Ergebnisse zu präsentieren und an weiteren Aktivitäten teilzunehmen. Neben den inhaltlichen Aspekten und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im pädagogischen Bereich verfolgt die Europäische Union dabei nicht zuletzt das Ziel, die junge Generation fit für die Arbeit in internationalen Teams zu machen, denn auch in dem erweiterten europäischen Arbeitsmarkt liegen große Zukunftschancen für jeden Einzelnen. Aber auch hierfür benötigt man die richtigen Qualifikationen. Das Burggymnasium Friedberg und viele andere Schulen in Hessen haben das erkannt.

