Der Kunstgrundkurs 13 hat im Unterricht architektonische Träume umgesetzt
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Im Kunstunterricht der Jahrgangsstufe 13 des Burggymnasiums Friedberg stand das Thema Architektur im Vordergrund. Die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten hatten sich zum Abschluss ihrer Schulzeit gewünscht, ihre architektonischen Träume und Visionen von Häusern zu verwirklichen.
Zunächst einmal wurden erste Ideen in zeichnerischen Skizzen festgehalten, die dann in Architekturzeichnungen mündeten und sowohl Grundriss als auch Ansicht des „Traumhauses“ erkennen ließen. Höhepunkt der Unterrichtseinheit war der Modellbau des geplanten Hauses, das in einer Präsentation von den Schülerinnen und Schülern der Gruppe vorgestellt wurde. Lichtdurchflutete Traumvillen, von Wasser umspült, wechselten mit originellen Baumhäusern, fantasievollen Energiesparhäusern und ausgefallenen Wohnideen ab.
Bei der abschließenden Besprechung durften die Kursteilnehmer Vorschläge für die Bewertung äußern. Grundlage hierfür war der Aspekt Kreativität, technische Ausführung und die Übereinstimmung von Planung und Ausführung. Einstimmig wurde die lichtdurchflutete Traumvilla mit Pool und Liegewiese von Tasja Bäuerle als Siegerin gekürt. Viel Beachtung fand auch das Leuchtturmhaus von Paul Stenzel, der sich sein Traumhaus auf jeden Fall in einer norddeutschen Landschaft vorstellt, die ihm besonders gefällt. Bei Lisa Fach und Laura Winter stand der ökologische Aspekt im Vordergrund. Ihre Häuser sollten ausschließlich aus Naturmaterialien wie Holz gebaut sein und ähnlich dem im Unterricht besprochenen Hauses „Fallingwater“ von dem berühmten Architekten Frank Lloyd Wright eine Harmonie zwischen natürlicher Umgebung und Architektur herstellen. Lukas Czaplinski hatte das additive Bauprinzip der Romanik bei seinem Modell verdeutlicht, Marc Dönges lehnte sich mit seinem runden Solarhaus an das Heliotrophaus des Architekten Rolf Dirsch in Freiburg an. Jonas Schmidt brachte seine Kenntnisse aus dem Physikunterricht ein und bereicherte sein Haus mit Lichteffekten. Samira Freitag hatte weder Geld noch Platz gespart, um ihre Vorstellung einer Wohnlandschaft zu präsentieren. Alina Wischtak überzeugte durch eine aufgelockerte Version von Fachwerk und Bauhausarchitektur. Einig waren sich alle Kursteilnehmer darin, dass für dieses Projekt viele Arbeitsstunden und sogar die Weihnachtsferien geopfert werden mussten.
Anfänglich wollte die Kursleiterin Helga Eiffler-Tillmann im Anschluss an die Auseinandersetzung mit verschiedenen Architekturstilen im Unterricht das erworbene Wissen in einer einfachen Modellversion anwenden. Aber im Verlauf des Unterrichts wurden die Traumhäuser immer komplexer, aus einem einfachen Wohnhaus wurde eine ganze Wohnanlage. Zeit und finanzieller Aufwand hielten die Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums nicht ab, ihre Wohnträume in Modellen zu verwirklichen.
