Anhang: Texte
1. Ausbildungsschule
a. … für Lehrerinnen und Lehrerinnen im Vorbereitungsdienst (Studienreferendarinnen und Studienreferendare)
Das Burggymnasium kooperiert eng mit dem Studienseminar Oberursel.
In der Ausbildung befinden sich ca. 8 bis 12 Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst, die in der Referendargruppe an der Schule vom Schulbetreuer beraten und unterstützt werden.
Sie leisten zum überwiegenden Teil eigenverantwortlichen Unterricht und versorgen besonders in der Jahrgangsstufe 11 einen wichtigen Teil des abzudeckenden Unterrichtes.
Unterstützt wird das Unterrichten der Referendarinnen und Referendare durch das Engagement der Mentorinnen und Mentoren und die Hilfsbereitschaft aller Kolleginnen und Kollegen. Die an der Schule arbeitenden Mentorinnen und Mentoren haben Gelegenheit, an Schulungen und Fortbildungen des Studienseminars teilzunehmen, ihre Leistung wird durch Fortbildungspunkte anerkannt.
Das Burggymnasium profitiert von den fachdidaktischen, methodischen und pädagogischen Impulsen, die in den Unterricht, in die Projekte und in Konferenzen von den Referendarinnen und Referendaren eingebracht werden.
Wesentliche Bestandteile der Ausbildung am Burggymnasium sind:
- die Durchführung von Fachseminaren, z.T. in sog. Modulen
- die Durchführung von Supervision
- die Mitarbeit der Referendarinnen und Referendare in Projekten
b. … für Praktikantinnen und Praktikanten
Das Burggymnasium stellt sich der Praktikantenbetreuung mit zusätzlichem Engagement. Eine frühe Erfahrung von Schulalltag und Unterrichtspraxis für Studentinnen und Studenten ergänzt hierbei sinnvoll die fachwissenschaftliche Ausbildung an den Universitäten.
Obwohl die Betreuung und Beratung der Praktikantinnen und Praktikanten sehr arbeitsintensiv ist, wird sie dennoch vom Kollegium im Ausbildungsinteresse der Praktikantinnen und Praktikanten geleistet.
Ein Einsatz von Praktikantinnen und Praktikanten zur Unterrichtsabdeckung findet nicht statt.
2. Big Band
Bei der AG Big Band handelt es sich um eine Zusammenarbeit von vier Friedberger Schulen, dem Burggymnasium, der Augustinerschule, der Philipp-Reis-Schule und der Henry-Benrath-Schule. Durch Integration von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I ist eine gewisse Kontinuität über mehrere Jahre hinweg möglich, die nur durch den Weggang der Oberstufenschülerinnen und -schüler nach spätestens drei Jahren unterbrochen wird. So gelingt es immer wieder ein spielfähiges Ensemble aufzubauen.
Die Big Band tritt regelmäßig auf z.B. an der Fachhochschule Friedberg sowie bei diversen kulturellen Veranstaltungen der Friedberger Vereine.
3. Burg kreativ
Seit dem Jahr 2002 organisiert eine Gruppe von Kollegen des Fachbereichs Deutsch die Veröffentlichung kreativer Arbeiten aus den Bereichen Deutsch, Fremdsprachen und Kunst. Jeweils im Frühjahr entsteht zum Selbstkostenpreis eine gebundene Ausgabe, die dokumentiert, wie sich kreatives Arbeiten in den Unterricht integrieren lässt und Schülerinnen und Schüler dazu anregt, sich auch neben der Schule schöpferisch zu betätigen.
4. Burgchor
Die Stimme ist das musikalische Ausdrucksmittel, welches jedem Menschen zur Verfügung steht. Chorsingen wird von jugendlichen Sängerinnen und Sängern besonders gerne praktiziert, wenn es lebendigen Ausdruck eines aktuellen Musikempfindens darstellt.
Da es sich beim Burggymnasium um ein reines Oberstufengymnasium handelt, sind die AG Chor und ihre Leiter mit einer Besonderheit konfrontiert: Der Chor befindet sich in einem Prozess stetiger Neugründung. Eine kontinuierliche Aufbau-Arbeit aus der Mittelstufe kann naturgegeben nicht der Fall sein und die Fluktuation durch die Spanne von nur drei Jahrgängen ist hoch. Hinzu kommt, dass für Arbeitsgemeinschaften im Wochenplan keine Stunden verankert werden.
Dennoch gibt es den Burgchor, der aus 15 bis 25 Sängerinnen und Sängern besteht.
Der Schwerpunkt der Chorarbeit liegt auf zwei- bis vierstimmigen Chorsätzen, die mit verhältnismäßig wenig Mühe zu erarbeiten sind.
Zu Beginn einer jeden Probe führen Übungen zur Sing- und Hörschulung (warming up / vocal coaching) hin zu den Werken, die einstudiert werden.
Eine besondere Spezialität des Burgchores ist die Tradition der Einstudierung und Aufführung von Musicals. Hierbei zeigen die Mitwirkenden ihr Multitalent: Gesang, Schauspiel, Tanz, Regie, Bühnenbild und Bühnentechnik werden jeweils von einer kleinen Gruppe engagierter Schülerinnen und Schüler realisiert.
5. Cinéfête
Die Französischkurse des Burggymnasiums besuchen seit einigen Jahren regelmäßig die Veranstaltung Cinéfête, die von ausgewählten Kinos in Gießen und Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Institut Français durchgeführt wird. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden aktuelle und/oder bedeutende französische Filme zu unterschiedlichen schulrelevanten Themengezeigt. Als Verständnishilfe werden deutsche Untertitel eingeblendet. nach oben ->
6. Comenius-Projekte
Das Burggymnasium ist seit dem Schuljahr 2004/2005 Comenius-Schule und hat zunächst an dem Projekt „Das städtische und ländliche Europa im Vergleich“ teilgenommen. Im März 2006 hat die Burg eine Comenius-Konferenz ausgerichtet. Nähere Informationen befinden sich auf der (bisherigen) Homepage der Schule unter der Rubrik „Infos“.
Eine genaue Beschreibung der verschiedenen Comenius-Projekte, an denen das Burggymnasium teilnimmt bzw. teilgenommen hat, befindet sich auf der (bisherigen) Homepage der Schule unter dem Symbol des „Globus“ . (mehr)
7. Darstellendes Spiel
Im Schuljahr 2006/2007 wurde am Burggymnasium das Fach „Darstellendes Spiel“ (DS) mit je einem Grundkurs in der Jahrgangsstufe 11 und in der Jahrgangsstufe 12 eingeführt. DS ist reguläres Unterrichtsfach und kann statt Kunst oder Musik angewählt und bis zum Abitur belegt werden. Es kann jedoch nicht Prüfungsfach im Abitur sein.
Wie Kunst und Musik ist das DS ein Fach der ästhetischen Bildung. Die Schülerinnen und Schüler können hier die besondere künstlerische Sicht des Theaters auf die Welt erleben. Gleichzeitig hat DS einen allgemeinen Bildungsauftrag und unterstützt mit den Mitteln und Methoden des Theaters die Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler wie zum Beispiel ihr persönliches Auftreten und ihr Selbstbewusstsein. DS weckt Kreativität und fördert Kompetenzen wie Selbständigkeit, Flexibilität, Beobachtungsgabe und Teamfähigkeit. Außerdem ermöglicht DS ein intensives Verständnis von Literatur und das Einüben von Präsentationstechniken.
Im DS-Unterricht der Oberstufe werden die drei folgenden Inhaltsbereiche behandelt:
Jahrgangsstufe 11 : Schauspielerische Arbeit
Jahrgangsstufe 12 : Dramaturgie und Inszenierung
Jahrgangsstufe 13 : Theatertheorie und –geschichte
Zu den Arbeitsweisen des DS-Unterrichts gehören unterschiedliche Theaterübungen, theoretische Arbeit, szenische Arbeit und Präsentationen.
8. Fachübergreifend und fächerverbindende Unterrichtsprojekte
Einer längeren Tradition folgt die Teilnahme von Geschichtskursen an Fächer übergreifenden und Fächer verbindenden Projekten. Exemplarisch seien hier zwei genannt:
2001/2002 führten ein Kunst-Grundkurs von Herrn Zipper und ein Geschichtsgrundkurs von Herrn Baumgarten zwei fachübergreifende Projekte im Rahmen des vom HKM veranstalteten „Entwicklungsforum Sek. II – fächerübergreifender und fächerverbindender Unterricht“, welches von der Uni Kassel evaluiert wurde, durch. Die Projekte liefen über ein Schuljahr unter dem Titel „Arbeit in Geschichte – Geschichte in Arbeit“ und wurden von einer Ausstellung der Ergebnisse im Naturwissenschaftlichen Bau gekrönt.
Ebenfalls 2001/2002 gab es „Politische Lieder damals und heute“, ein Projekt Geschichte-Politik/Wirtschaft-Musik, welches Herr Baumgarten gemeinsam mit den Studienreferendaren Schäfer (PoWi) und Behrend (Musik) durchführte. Dieser musikalisch untermalte Durchgang durch die jüngere deutsche Geschichte wurde auch am Tag der offenen Tür am 27. Oktober 2001 mit viel Erfolg aufgeführt.
9. Fort- und Weiterbildungsplan
Ermittlung des Fortbildungsbedarfs:
Die Fortbildungskoordinatorin ermittelt bis zu den Herbstferien den Fortbildungsbedarf des darauf folgenden Jahres
a) fachbezogen über die Fachschaften
b) fachübergreifend, bzw. das Kollegium allgemein betreffend über die Steuergruppe Schulprogramm.
Die Steuergruppe Schulprogramm erstellt darüber hinaus eine Rangliste für mögliche pädagogische Tage.
Erstellung des jährlichen Fortbildungsplanes:
Die Steuergruppe Fortbildung, bestehend aus der Fortbildungskoordinatorin, dem Schulleiter und Vertretern der drei Aufgabenfelder sowie der Fachschaft Sport, stellt anhand der Fortbildungswünsche eine Rangliste der durchzuführenden Fortbildungen auf.
Die Arbeitsgruppe zur Fortbildungsplanung schlägt zur Zeit die folgenden Richtwerte für die Aufteilung des Fortbildungsbudgets vor:
30% des Fortbildungsbudgets werden für Schwerpunktthemen eingesetzt.
30% des Fortbildungsbudgets werden für systembezogene Fortbildungen genutzt.
20% des Fortbildungsbudgets stehen für fachbezogene Fortbildungen zur Verfügung.
20% werden für kurzfristigen Bedarf zurückgehalten.
Über den jährlichen Fortbildungsplan wird in der im November stattfindenden zweiten Gesamtkonferenz des Schuljahres abgestimmt. Der Fortbildungsplan wird im folgenden Jahr überarbeitet und fortgeschrieben.
Bei kurzfristigem, fachbezogenem Fortbildungsbedarf werden die/der Fachkonfrenzvorsitzende und die Fortbildungskoordinatorin informiert. Die Genehmigung erfolgt durch den Schulleiter
Die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer sollten einen individuellen Fortbildungsplan erstellen, der zusammen mit dem Fortbildungsplan der Schule Grundlage für die Genehmigung der Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen ist und Grundlage für die Laufbahnberatung im Rahmen der Mitarbeitergespräche sein kann.
Kolleginnen und Kollegen, die an überschulischen Fortbildungen teilnehmen, berichten in Fach- oder Gesamtkonferenz über diese Veranstaltungen. Materialsammlungen aus schulinternen Fortbildungen stehen allen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung.
10. Friedberger Geschichtswettbewerb (Preisträger)
Text folgt
11. Gottesdienst AG
In der Regel findet einmal im Jahr – häufig vor den mündlichen Abiturprüfungen - ein Schulgottesdienst statt.
Dieser ökumenische Gottesdienst wird von Schülerinnen und Schülern vorbereitet, die sich einmal im Monat hierfür treffen. Die erfolgreiche Teilnahme an der Gottesdienst - AG erscheint auch im Zeugnis. Bei diesen Treffen wird gemeinsam ein Thema ausgewählt, anschließend werden die Texte formuliert und passende Lieder ausgesucht. Dabei ist dem Ideenreichtum der Schülerinnen und Schüler keine Grenze gesetzt, was oft zu kreativen und überraschenden Ergebnissen führt.
12. Irish Actors Theatre Company
Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 besuchen gemeinsam im Herbst eine Aufführung der Irish Actors Theatre Company in der benachbarten Henry-Benrath-Schule. Bei den Irish Actors handelt es sich um eine Theatertruppe, die aus Muttersprachlern besteht und die Deutschland bereist. Sie bringt ein kurzweiliges und Schüler-orientiertes Programm – in Englisch - zu unterrichtsrelevanten Themen zur Aufführung. In den letzten Jahren wurden z.B. „Ireland – Its genius and its tragedy“, „The life and time of William Shakespeare“ und „Australia – Land of the unwanted“ präsentiert.
13. Kompensationskurse
Die angestrebte Angleichung des Lernstandes der Schülerinnen und Schüler im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 11 (siehe Profil) soll mit dem Angebot von zusätzlichem Unterricht erreicht werden. In diesen Stunden werden Unterrichtsinhalte der Sekundarstufe I wiederholt.
Zu diesem Zweck werden Kompensationskurse mit einer Wochenstunde in den Fächern Englisch, Französisch und Mathematik angeboten. Es sind dies die Fächer, denen bei der Zulassung zur Qualifikationsstufe ein besonderes Gewicht zufällt.
Für die Kompensationskurse gelten folgende Regelungen:
- Die Anwahl der Kompensationskurse ist freiwillig und erfolgt in der Regel auf Empfehlung der Fachlehrerin und des Fachlehrers. Wenn sich ein Schülerinnen und Schüler für einen Kompensationskurs angemeldet hat, ist die Teilnahme während des gesamten Halbjahres verpflichtend. Fehlstunden werden im Halbjahreszeugnis vermerkt.
- Die Schülerinnen und Schüler können bis zu zwei Kompensationskurse anwählen.
Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in den Kompensationskursen werden nicht benotet. Die Teilnahme wird jedoch auf dem Halbjahreszeugnis bestätigt. nach oben ->
14. Kooperation mit den abgebenden Schulen
Die Kooperation mit den abgebenden Schulen erfolgt z.B. durch gegenseitige Abordnungen und den gegenseitigen Besuch der Fachkonferenzen. Beides findet z.Zt. in geringem Maße statt. Die Schulleitungen des Burggymnasiums und der Henry-Benrath-Schule treffen sich einmal im Jahr zu Koordinierungsgesprächen.
15. Koppelung von verbindlichen Grundkursen an die Tutorenkurse
Um das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit innerhalb der Tutorenkurse noch zu verstärken, aber auch um Fächer übergreifenden Unterricht zu ermöglichen, werden einige verbindliche Grundkurse an die Leistungskurse der 1. Leiste gekoppelt, so dass die Schülerinnen und Schüler einer Tutorengruppe 12-18 Stunden gemeinsam unterrichtet werden.
16. Leistungskurs Kunst
Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums können das Fach Kunst als Leistungskurs wählen. Im Unterricht ist das Verhältnis von praktischer und theoretischer Arbeit ausgeglichen. Hierbei geht es um das Wechselspiel von Entfaltung der Sinnestätigkeit und wissenschaftlichen Methoden. Im Umgang mit Malerei, Plastik, Grafik, optischen Medien, Architektur und Design werden eine differenzierte Wahrnehmung entwickelt und ein Bewusstsein für die gewachsenen Zusammenhänge von Kunst geweckt.
Im Fach Kunst erhalten Schülerinnen und Schüler verstärkt die Möglichkeit, sich selbst als Person im Lernprozess wahrzunehmen und einzuschätzen. Das geschieht vor allem in Projekten, die die Öffnung der Schule nach außen und die Präsentation im Rahmen der Schulöffentlichkeit zum Ziel haben.
17. Leistungskurs Sport
Das Fach Sport ist ordentliches Schulfach, jede Schülerin und jeder Schüler muss dieses Fach bis zum Abitur belegen und kann auf Wunsch – im Grundkursbereich - bis zu drei Kurse in die Abiturwertung einbringen.
Im Leistungsfach Sport stellt das Burggymnasium einen seit Jahren anhaltenden Schülerstrom zu seiner Oberstufe fest: Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Gymnasien und Gesamtschulen wechseln nach der Mittelstufe die Schule um das Leistungsfach Sport am Burggymnasium betreiben zu können. In jedem Schuljahr werden in den Jahrgangsstufen 12 und 13 mindestens zwei Leistungskurse unterrichtet.
Hierbei ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ein Prinzip des Unterrichts.
Der Fach übergreifende Bezug ergibt sich aus der Tatsache, dass die Sportwissenschaft eine sehr weitgefächerte Komplementärwissenschaft ist, die das gesellschaftliche, philosophische und naturwissenschaftliche Phänomen Sport in seiner großen Komplexität darzustellen versucht. Im Mittelpunkt stehen trainingswissenschaftliche Inhalte.
Fach übergreifende verbindliche Inhalte entstammen der Anatomie, der Physiologie, der Toxikologie, der Mechanik, der Geschichte, der Gesellschaftswissenschaft, der Psychologie sowie der Ethik.
Im Theoriebereich werden die Lehr- und Lernstoffe regelmäßig durch außer-schulische Kontakte ergänzt z. B. zu dem Hessischen Leichathletikverband (Erwerb der Qualifikation des Kampfrichters), zu dem Sportwissenschaftlichen Institut der Universität Gießen, dem Motorik-Labor und dem Institut für Ernährungs-wissenschaften in Bad Nauheim.
Seit dem Schuljahr 2003 gibt es nur noch sogenannte „Bewegungsfelder“: „Laufen, Springen, Werfen“, „Sich im Wasser bewegen“, „Einkontakt- und Mehrkontaktrückschlagspiele“, etc. In insgesamt acht Bewegungsfeldern ist die gesamte sportliche Betätigung und Bewegung zusammengefasst. Das Thema einer Unterrichtseinheit wird aus folgenden Komponenten gebildet: „Pädagogische Perspektiven“, „Methoden und Formen selbständigen Arbeitens“ und „Bewegungs-felder und fachliche Kenntnisse“.
18. Lernen an Stationen - Einführung in oberstufenspezifische Arbeitsformen
Die Einführung in oberstufenspezifische Arbeitsformen erfolgt in der Woche vor den Herbstferien in kompakter Form für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 durch das Lernen an Stationen. Eine Station befasst sich z.B. mit dem Kennen lernen unterschiedlicher Lerntechniken, eine andere mit der Einführung in die Arbeit mit dem einsprachigen englischen Wörterbuch. nach oben ->
19. Lesung junger Autoren am Burggymnasium
Das Verhältnis der jungen Generation zu Lesen und Schreiben wird vielfach beklagt und drückt sich leider auch eklatant in mangelnder Lese - und Schreibkompetenz vieler Schülerinnen und Schüler aus. Gleichzeitig erlauben die Lehrpläne für die gymnasiale Oberstufe mit ihren strengen Vorgaben kaum noch Beschäftigung mit zeitgenössischer Literatur. Vor diesem Hintergrund erscheint es wichtiger denn je, neben dem täglichen Unterricht und Projekten, etwa zum kreativen Schreiben (dem ästhetischen sowie dem journalistischen), eine Begegnung mit jungen schreibenden Menschen zu ermöglichen. Die Erfahrungen mit Veranstaltungen dieser Art zeigen immer wieder, welch ansteckende Wirkung solche persönlichen Begegnungen haben.
Seit dem Frühjahr 2006 findet jährlich eine Lesung der jugendlichen Preisträger des OVAG - Literaturpreises sowie einer jungen erfolgreichen Autorin oder eines Autoren in den Räumen des Burggymnasiums statt.
20. Mediothek
Der Ausbau der Mediothek als Wissenszentrum für selbstständiges Lernen zählt zu den vorrangigen Entwicklungszielen des Burggymnasiums.
Präsenz- und Leihbibliothek mit Nachschlagewerken und ergänzender Fachliteratur, PC-Arbeitsplätze mit Internetanschluss, mehrere Arbeitsräume (4 bis 20 Plätze) stehen für Unterricht und selbstständiges Lernen und Arbeiten zur Verfügung. Der Einsatz von 1-€-Jobs ermöglicht die durchgehende Öffnung während der Kernunterrichtszeit.
Durch die antiquarische Verwertung veralteter Bibliotheksbestände werden zusätzliche Ressourcen erschlossen.
21. Musical-Aufführungen
Musical-Aufführungen gibt es am Burggymnasium seit 1986. Bis 1994 fanden diese noch in enger Kooperation mit der Henry-Benrath-Schule statt. Seit diese Schule eigene Musicalproduktionen aufführt, ist diese Zusammenarbeit auch aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten nicht mehr weitergeführt worden.
Durch Musical-Projekte werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 an dieses besondere Genre der Musik herangeführt und über die musikalische Praxis hinaus zu Leistungen im Darstellenden Spiel motiviert.
Bisher wurden folgende Werke aufgeführt:
- Mayflower
- Cats
- Grease
- Bubbling Brown Sugar
- Joseph
- Trip Abroad
- Tanz der Vampire
Bei Trip Abroad haben die Schülerinnen und Schüler das Drehbuch und die Texte selbst geschrieben.
Da bei vielen Produktionen eine Big-Band-Besetzung von Nöten ist, hat sich in den letzten Jahren eine Zusammenarbeit mit der Marvin Dorfler Big Band entwickelt, die sich für beide Seiten als sehr anregend erwiesen hat.
22. Musikräume
Am Burggymnasium wird das Fach Musik in vier Räumen unterrichtet, den drei extra dafür vorgesehenen Fachräumen und dem Konferenz-Raum, der mit einer Stereo-anlage und einem Konzertflügel ausgestattet ist. Zu den Fachräumen zählen das Musikzimmer mit Stereoanlage und Klavier, ein Probenraum mit Instrumenten sowie ein Computerraum. Hier befinden sich 10 Computer-Arbeitsplätze mit verschiedenen Musikcomputer- Programmen (u.a. Cubasis VST Score) an denen komplette Kurse in Kleingruppen unterrichtet werden können.
23.Naturwissenschaftliche Fachräume
Auch im naturwissenschaftlichen Unterricht (Biologie, Chemie, Physik) sollen die Interessen der Schülerinnen und Schülern durch selbstständiges Arbeiten und Experimentieren in Form von Schülerübungen in besonderem Maße gefördert werden. In der Stärkung des forschend-entwickelnden Ansatzes und im Prozess der Erkenntnisgewinnung durch Experimentieren wird die Möglichkeit wahrgenommen, Schülerinnen und Schüler zu Schlüsselkompetenzen wie Entwicklung von Selbständigkeit und Verantwortlichkeit, sowie Arbeiten im Team zu führen.
Dies muss bei der Ausstattung der Räume in angemessenem Maße Berücksichtigung finden.
24. Oberstufenfremdsprache (Nachträglicher Erwerb einer zweiten Fremdsprache)
Als einzige Schule im Wetteraukreis bietet das Burggymnasium Schülerinnen und Schülern, die in der Mittelstufe keine zweite Fremdsprache gelernt haben, die Möglichkeit, „Französisch für Anfänger“ oder „Spanisch für Anfänger“ zu belegen. Die Schülerinnen und Schüler können so ihre Verpflichtungen in der 2. Fremdsprache während der Oberstufe nachholen und die allgemeine Hochschulreife erwerben.
25. Physikpraktikum
Fest verankert im Lehrplan für das erste Halbjahr des Jahrgangs 11 im Fach Physik ist ein experimentelles Physikpraktikum. Um die Motivation der Schülerinnen und Schüler für experimentellen naturwissenschaftlichen Unterricht zu fördern, findet ein mehrwöchiges Praktikum statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler jeweils zu zweit oder zu dritt anhand einer vorbereiteten Anleitung einen Versuch durchführen und anschließend auswerten. Die Versuchsdurchführung und die Auswertung werden in einem Protokoll zusammengefasst.
Eine Ausweitung des Praktikums auf andere Halbjahre und Jahrgangsstufen wird zur Zeit erprobt.
26. Projekte der Fachschaft Sport
Im sportpraktischen Bereich stehen während der drei Jahre der Oberstufe verschiedene Veranstaltungen auf dem Programm:
- Schon traditionell ist die Teilnahme aller Sportleistungskurse am „Altstadtlauf“ (5000m) der Stadt Friedberg, der regelmäßig mit sehr guten Ergebnissen und einer großen Teilnehmerzahl absolviert wird. Im Jubiläumsjahr 2005 kamen von insgesamt 126 Teilnehmern 65 vom Burggymnasium.
- In der Jahrgangsstufe 11 wird alljährlich während des mündlichen Abiturs im Juni ein Sportfest für die Jahrgangsstufe 11 durchgeführt. Hier messen sich die Schülerinnen und Schüler in einem Leichathletik – Dreikampf sowie in zusätzlich gewählten Mittelstrecken.
- Leider können die Oberstufenschülerinnen und -schüler wegen der Altersbeschränkungen nicht mehr am Programm „Jugend trainiert für Olympia“ teilnehmen. Das Burggymnasium nutzt jedoch oft die Gelegenheit mit anderen Schulen im Bereich der Mannschaftssportarten aktiv zu werden. So wird z. B. mit der St.-Lioba Schule in Bad Nauheim am Ende des Schuljahres ein Fußballturnier (Jungen und Mädchen) durchgeführt.
Die Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften im Fach Sport wird immer wieder von der Schülerinnen und Schülerschaft sowie auch von den Sportkollegen gefordert. Dies scheitert jedoch an dem zeitlich engen Raster und der hohen wöchentlichen Stundenzahl.
27. Publikationen des Burggymnasiums
Pressemitteilungen des Burggymnasiums erscheinen in regelmäßigen Abständen in der heimischen Presse sowohl zu unterrichtlichen als auch zu außerunterrichtlichen Themen aller Jahrgangsstufen und Fachbereiche. Außerdem engagieren sich seit dem Frühjahr 2006 Schülerinnen und Schüler eines Leistungskurses Deutsch im Bereich der schulischen Pressearbeit, eigene Publikationen sind angestrebt, erste Schreibversuche wurden zur jüngsten OVAG- Lesung am Burggymnasium bereits gestartet.
Darüber hinaus können folgende Publikationen des Burggymnasiums im Sekretariat zum Selbstkostenpreis erworben werden:
- Festschrift „100 Jahre Schulen in der Burg Friedberg“
- „Burg Kreativ“ (Bd. I bis V)
- „Die Geschichte der Burg“
- „Migration – Geschichten und Gedichte von Jugendlichen aus ganz Europa“ (Comenius-Projekt) nach oben ->
28. Schnuppertage für Schüler der Klassen 10
Ergänzend zu den Informationsabenden an den Zulieferschulen des Burggymnasiums werden für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen „Schnuppertage“ angeboten. Durch Teilnahme am Unterricht einer 11. Klasse lernen sie das Burggymnasium von innen kennen.
29. Schüleraustausch mit Frankreich
Die Fachschaft Französisch bietet seit einigen Jahren einen Schüleraustausch mit einem Oberstufengymnasium in der Nähe von Paris an. Dieses Angebot ermöglicht es einzelnen interessierten Schülerinnen und Schülern der Klasse 11, vier Wochen lang mit ihren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern in Rueil-Malmaison die Schule zu besuchen und die Osterferien zu verbringen. Im Gegenzug empfangen die Burgschülerinnen und -schüler ihre französischen Gäste für vier Wochen vor den Sommerferien. Außerdem haben einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 die Gelegenheit, während der Herbstferien in Rueil-Malmaison ein Praktikum zu absolvieren z.B. in einer Grundschule oder in der Stadtverwaltung von Rueil.
Wer zu diesen Projekten mehr wissen möchte, gelangt auf der (bisherigen) Homepage des Burggymnasiums über das Logo des Eiffelturms zu den jeweiligen Erfahrungs-berichten.
30. Schullaufbahnberatung durch die Tutoren
Die in den Schwerpunktkursen der Jahrgangsstufe 11.2 unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer übernehmen in der Regel die Leistungskurse der Jahrgangsstufen 12 und 13. Diese Kontinuität in der Person der Leistungskurslehrerinnen und -lehrer ermöglicht einen fachlich nahtlosen Übergang vom Schwerpunktkurs der Jahrgangsstufe 11 zum Leistungskurs der Jahrgangsstufen 12 und 13. Jede Schülerin und jeder Schüler wählt zwei Leistungskurse. Die Lehrerinnen und Lehrer, die den 1. Leistungskurs unterrichten, übernehmen gleichzeitig die Aufgaben der Tutorin bzw. des Tutors.
Zu diesen Aufgaben gehören u.a. die persönliche Schullaufbahn-Beratung der Schülerinnen und Schüler, die Abklärung organisatorischer Dinge, die Vorbereitung und Durchführung einer Studienfahrt, die Vorbereitung auf das Abitur und nicht zuletzt die Förderung der Identifikation mit Schule und Kurs.
Da die Erfüllung dieser vielfältigen Aufgaben viel Zeit beansprucht, ist eine zusätzliche Tutorenstunde schon ab der Jahrgangsstufe 11.ll unverzichtbar.
Während dieser Tutorenstunde finden u.a. auch die Berufsberatung und die Information über Studiengänge an den Fachhochschulen und Universitäten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit statt.
31. Schwerpunktkurse
Am Burggymnasium wird den Schülerinnen und Schülern frühzeitig eine Orientierung für die Leistungskurse der Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifikationsphase) geboten. Die Schülerinnen und Schüler wählen im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 11 zwei Schwerpunktkurse, die zeitlich verstärkt (vier statt drei Stunden pro Woche) unterrichtet werden. Der restliche Unterricht erfolgt im Klassenverband.
Die in den Schwerpunktkursen unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer übernehmen in der Regel die Leistungskurse ab der Jahrgangsstufe 12. Eine Umwahl von einem Schwerpunktkurs auf einen anderen Leistungskurs ist möglich.
32.Spendenkonto des Burggymnasiums
Einmal im Jahr wendet sich der Schulleiter des Burggymnasiums in einem Spendenaufruf an Eltern, Freunde und Förderer der Schule, um den Bedarf an zeitgemäßen Lernmitteln, der nicht ausreichend mit öffentlichen Mitteln finanziert werden kann, abdecken zu können. Mit einer Spende haben die Angesprochenen die Möglichkeit, die Schule zu unterstützen und ihre Identifikation mit der Schule deutlich zu machen. Für jede Spende wird eine steuerbegünstigte Spendenquittung ausgestellt.
Bankverbindung:
Kontonummer: 00 50 00 00 44
Sparkasse Wetterau, BLZ 518 500 79
33. Studien- und Berufsorientierung
Kenntnisse und Fähigkeiten im „Wissensbereich“ sind nach dem Selbstverständnis des Burggymnasiums zu wenig.
„Die in der gymnasialen Oberstufe … zu erwerbenden Kenntnisse und Fähigkeiten werden über eine fachlich fundierte, vertiefte allgemeine und wissenschafts-propädeutische Bildung und eine an den Werten des Grundgesetzes, der Hessischen Verfassung und an den in §§ 2 und 3 des Hessischen Schulgesetzes festgelegten Grundsätzen orientierte Erziehung vermittelt. (...).
Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der gymnasialen Oberstufe … greifen auch Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt auf und bereiten auf die Berufs- und Arbeitswelt vor.
Gründliche Informationen über Berufsfelder sowie über Strukturen und Anforderungen des Arbeitsmarktes sind daher erforderlich.“
(§ 2 der Verordnung über die Bildungsgänge und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe … in der Fassung vom 13.05.2004)
Das Burggymnasium bemüht sich durch verschiedene Angebote diesen Aspekten gerecht zu werden. Die Tutorengruppen dienen dabei als „Keimzellen“ der Berufs- und Studienorientierung, da die Tutorenstunden zur Vor- und Nachbereitung der verschiedenen Veranstaltungen genutzt werden.
Das zu Grunde liegende Konzept setzt dabei ganz bewusst auf:
- das Engagement der Tutorinnen und Tutoren die Prozesse zu begleiten,
- die Eigen- und Mitverantwortung der Schülerinnen und Schüler.
1. Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit
Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit kommen seit Jahren in die Räume des Burggymnasiums um zu informieren und zu beraten. Die Schülerinnen und Schüler müssen also nicht erst nach Gießen oder gar nach Frankfurt fahren.
Den ersten Kontakt zur Berufsberaterin und zum Berufsberater soll die neu konzipierte Veranstaltung „Wege nach dem Abitur“ eröffnen. Sie hat das Ziel auf einer niedrigen Schwelle innerhalb der Tutorengruppe, nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit zu ersten Fragen im Zusammenhang mit ihrer persönlichen Berufswahl zu erörtern und die beratende Person kennen zu lernen. Dabei hat natürlich ebenso die Frage Platz: „Kann ich auch ohne Abitur glücklich werden?“
Im monatlichen Rhythmus werden dann 30-minütige, ausführliche, individuelle Beratungen angeboten. Das heißt, es besteht die Möglichkeit im Gespräch unter vier Augen das weitere Vorgehen des persönlichen Berufswahlprozesses zu planen.
Einmal jährlich lädt die Agentur für Arbeit Oberstufenschülerinnen und -schüler in die Stadthalle Friedberg zu den so genannten „INFO-TAGEN“ ein. Es informieren Experten über bestimmte Arbeitsfelder wie Kaufmännische Berufe, Ingenieur im Beruf, Arbeitsfeld Soziales usw.
2. Bewerbungstraining
Neben diesen berufskundlichen und studienorientierenden Veranstaltungen sollen Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich erfolgreich zu bewerben. Hierzu arbeiten wir mit außerschulischen Institutionen wie z.B. Krankenkassen zusammen. Die Hilfestellung dieses Bewerbungstrainings umfasst Bewerbungsunterlagen, Informationen über Tests, Üben von Vorstellungs- und Gruppengesprächen.
3. Kontakt zu den Hochschulen
Den Schülerinnen und Schülern wird in den Jahrgangsstufen 12 und 13 die Möglichkeit gegeben an den Hochschul-Informationstagen der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Fachhochschule Gießen-Friedberg teilzunehmen. Die Verantwortlichkeit für Organisation und Durchführung liegt bei den Tutorengruppen. In der Regel werden die Gruppen in der Jahrgangsstufe 12 von ihrer Tutorin bzw. ihrem Tutor begleitet. Mitunter hört man, dass dies zum „Event“ wird, z.B. mit dem Tenor: „Wir besuchen die Uni (eine bestimmte Fachschaft) und testen die Mensa.“ In der Jahrgangsstufe 13 sollen die Schülerinnen und Schüler an diesen Tagen selbstständig die Hochschulen besuchen um dann in den Tutorengruppen das Erlebte zu reflektieren.
Jedes Jahr im November bietet die Fachhochschule Gießen-Friedberg (Abteilung Friedberg) zusätzlich eigene Informationstage (FIT) an. Die teilnehmende Gruppe wird auf diesen Besuch vorbereitet (Themen: Vergleich zwischen Uni und FH; Was ist das Spezifische an der FH Friedberg?) und von einer Lehrkraft begleitet. nach oben ->
Ziel dieser genannten Veranstaltungen ist es etwaige Schwellenängste abzubauen und die Schülerinnen und Schüler zu ermuntern sich eigenständig kundig zu machen.
4. Betriebspraktikum in der Oberstufe?
Über das Thema eines Berufspraktikums wird trotz der nicht zu unterschätzenden schulorganisatorischen Sachzwänge eines reinen Oberstufen-Gymnasiums nachgedacht. Konkrete Angebote gibt es z.Zt. jedoch nicht.
34. Tag der offenen Tür
Am Tag der offenen Tür, der in der Regel im Oktober oder November eines jeden Schuljahres stattfindet, präsentiert sich das Burggymnasium zukünftigen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, den Ehemaligen und der interessierten Öffentlichkeit. Einzelne Fächer stellen ihre Arbeitsweise und Arbeitsgebiete vor. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Dokumentation von Unterrichtsergebnissen und von Studienfahrten, zu Experimenten, zu Ausstellungen, zu Theateraufführungen usw. Diese gemeinsamen Aktivitäten fördern die Identifikation der Schulgemeinde mit dem Burggymnasium.
(Termine, nähere Informationen und Foto-Präsentation auf der Homepage der Schule)
35. Teilnahme an Wettbewerben
Deutsch
Seit dem Jahr 2005 nehmen Schülerinnen und Schüler aller drei Jahrgangsstufen des Burggymnasiums am Literatur-Preisausschreiben der OVAG teil. Dieses findet einmal jährlich statt. Die 16 preisgekrönten Texte werden in einem Buch veröffentlicht, welches u. a. bei den Lesungen der Preisträgerinnen und Preisträger vorgestellt wird. Jedes Jahr findet eine solche Lesung in den Räumen des Burggymnasiums statt. Im Jahr 2006 erhielt eine Schülerin des Burggymnasiums für ihre Erzählung den zweiten Preis. Zu den Preisen gehört neben Büchern (bedeutenden Werken der Weltliteratur) und Geldgeschenken ein zweitägiger Workshop, an dem die Preisträgerinnen und Preisträger unter professioneller Hilfe an ihren Werken feilen und für ihr weiteres Schreiben beraten werden.
Im Jahr 2007 nehmen Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen an dem Literatur-Wettbewerb Mein Friedberg teil. Dieser Wettbewerb richtet sich an Menschen aller Generationen, wobei die Bewerberinnen und Bewerber verschiedenen Altersstufen zugeordnet werden.
Ergebnis wird eine Veröffentlichung der besten Texte, für die ihre Autoren Geldpreise erhalten.
Französisch
Im Juni 2005 hat der Leistungskurs Französisch der Jahrgangsstufe 12 an einem Wettbewerb eines großen Schulbuch-Verlags teilgenommen. Dazu mussten die Schülerinnen und Schüler französisch-deutsche Wörterbucheinträge (Verben, Nomen und Adjektive) für ein mehrsprachiges Wörterbuch der Jugendsprache formulieren und einreichen. Es kam dabei besonders auf Originalität und Aktualität an. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer des Leistungskurses haben diese Wörterbucheinträge zusammen mit einer Gruppe französischer Schülerinnen und Schüler formuliert, die sich zu einem Besuch am Burggymnasium befanden. Der Kurs und seine französischen Gäste haben zwar keinen Geldpreis gewonnen, aber es wurde dennoch sehr intensiv sprachlich gearbeitet und die deutsch-französische Freundschaft wurde ein Stück weiter vertieft. Das aus allen Einsendungen erstellte Wörterbuch der Jugendsprache 2006. Unzensiert. Von Jugendlichen für Jugendliche erschien im Oktober 2005 und war die 6. Auflage in Folge. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhielten ein kostenloses Exemplar.
Auch in den kommenden Jahren sollen Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums an diesem Wettbewerb teilnehmen.
Geschichte
Am von der Stadt Friedberg ausgeschriebenen Schülerinnen und Schülerwettbewerb Geschichte haben an den beiden bisherigen Durchgängen jeweils Kurse des Burggymnasiums teilgenommen und Preise gewonnen.
Im Schuljahr 2003/2004 nahm die Studienreferendarin Pia Stürmann mit dem Leistungskurs von Herrn Baumgarten am 1. Friedberger Geschichtswettbewerb teil und erlangte eine Würdigung: Je 250,- Euro gingen an die Klassenkasse sowie zweckgebunden für das Fach Geschichte an die Schule.
2004/2005 folgte dann die Teilnahme von Herrn Weida mit seinem Leistungskurs am 2. Friedberger Geschichtswettbewerb: Gemeinsam mit einer 6. Klasse der Augustinerschule gewann der Kurs den 1. Preis!
Mathematik
Die Jahrgangsstufe 11 beteiligt sich regelmäßig an dem Mathematikwettbewerb des Zentrums für Mathematik in Bensheim, der seit dem Jahr 2000 durchgeführt wird und aus einer 2-stündigen Klausur besteht.
An dem Bundeswettbewerb für Mathematik, der aus zwei Hausaufgabenrunden und einem anschließenden mathematischen Fachgespräch besteht, beteiligen sich mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler aller drei Jahrgangsstufen.
Seit dem Schuljahr 1999/2000 nehmen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 regelmäßig am Tag der Mathematik teil, der einmal im Jahr an mehreren hessischen Standorten stattfindet. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten eine Urkunde und die besten werden zusätzlich mit Buchpreisen ausgezeichnet. Darüber hinaus werden 40 Schülerinnen und Schüler für ein weiteres Förderprogramm ausgewählt: sie erhalten ein Stipendium für die Modellierungs¬woche, das einen sechstägigen kostenlosen Aufenthalt in einer Tagungsstätte und Betreuung umfasst.
Mehrere Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben im Schuljahr 2006/07 erfolgreich die erste Runde der „Mathematik Olympiade“ absolviert.
Über die schulischen Aktivitäten hinaus besteht eine Zusammenarbeit der Fachschaft Mathematik des Burggymnasiums mit der Universität Gießen, die sich im Besuch von Fachveranstaltungen und Ausstellungen zum Thema Mathematik äußert.
36.Verein der ehemaligen Burgschüler
Der Verein der ehemaligen Burgschülerinnen und -schüler präsentiert sich auf der Homepage des Burggymnasiums und ist Mitorganisator des Tages der offenen Tür der Schule. Ziel des Vereins ist es, den Kontakt zu interessierten ehemaligen Schülerinnen und Schülern aufrecht zu erhalten und das Burggymnasium so weit wie möglich zu fördern und zu unterstützen.
37. Zusammensetzung der 11. Klassen
Eine weitere Besonderheit des Burggymnasiums bietet die durchdachte Einteilung der Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Klassen der Jahrgangsstufe 11. Wenn auch verschiedene Kriterien bei der Zusammensetzung der 11. Klassen zu beachten sind, etwa deren Wahl der zweiten Fremdsprache und der Fächer Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel sowie Religion oder Ethik und der Erhalt von bereits bestehenden Klassenverbänden abgebender Schulen, so werden doch gemischte Klassen angestrebt. Es erfolgt eine bewusste Zusammenführung von Abgängern von Gymnasien bzw. gymnasialen Zweigen von kooperativen Gesamtschulen, von integrierten Gesamtschulen und von Realschulen.