Bergerac 2004

In diesem Jahr nahm das Burggymnasium zum ersten Mal an einem internationalen Comeniusprojekt teil. Ziel dieses von der Europäischen Union unterstützten Projektes ist die Förderung der transnationalen Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen Schulen und Lehrerausbildungsstätten Europas. Mit auf der Reise in die Dordogne waren die Schüler der 12. Klasse Anna Gomolka, Denise Keuntje und die Dreizehnklässler Alexandra Ganceva und Daniel Stojanovski. Das Zusammentreffen in Frankreich mit den Partnerschulen aus Schottland, Schweden, Italien, Spanien und Frankreich war ein voller Erfolg. Nachdem die Strapazen der Reise und die erste Scheu vor den fremden Sprachen überwunden waren, knüpften die teilnehmenden Schüler und Lehrer bald enge Kontakte. Nach den morgendlichen Präsentationen der in den Schulen bereits entwickelten Projekte wurden in internationalen Gruppen die Themen diskutiert und Unterschiede wie auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern festgestellt. Besonders die Kunstprojekte wie „Mode des 20sten Jahrhunderts“, betreut von STR Helga Eiffler-Tillmann, und „Mainstreet (in unserem Fall: Kaiserstraße)“, Betreuungslehrer STR Alexander Zipper, faszinierten das internationale Publikum in Frankreich. Ebenso gehuldigt wurde den literarischen Werken zahlreicher Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums in Form von Gedichten und Kurzgeschichten über das Thema „Migration“ in den Fächern Deutsch (STR Anita Rösch), Englisch (STR Norbert Klein) und Französisch (STR Sabine Hatt).  

 


Austausch der Projektergebnisse

Austausch der Projektergebnisse

Neben der Arbeit wurden auch Freizeitaktivitäten unternommen. Angefangen bei einem geselligen Abend beim Bowling, bei dem wie erwartet das Anfängerglück siegte, waren die Teilnehmer am Mittwochnachmittag mit ihren Gastfamilien an sehr interessanten Ausflugzielen wie z.B. in den nahe gelegenen Höhlen von Lascaux, sowie den unzähligen Schlössern in der Gegend um die Dordogne.

Des Weiteren wurde am Freitagabend ein gemeinsames Essen mit allen nationalen Speisen und am Samstag zum Abschluss eine Besichtigung der schönen alten Stadt Sarlat organisiert.

 

Bei einem gemeinsamen Rückblick auf die Woche war Begeisterung bei allen Teilnehmern festzustellen. Es konnten viele Erfahrungen in den Sprachen Französisch und Englisch gesammelt werden und jeder hat einiges über die unterschiedlichen Länder erfahren.

Das Ziel, die Länder einander ein kleines Stück näher zu bringen und Vorurteile abzubauen ist sicher erreicht worden.